|
|
|
|
|
|
Unter
Unterordnung verstehen wir zunächst einmal die Erziehung des Hundes zum
angenehmen Familien- und alltagstauglichen Begleithund, mit dem wir in
unserer Gesellschaft problemlos leben können (Voraussetzung dazu ist eine
gute Hund-Mensch-Beziehung, deren Grundlagen absolutes Vertrauen und
intensive Bindung sind) und weiters die Ausbildung des Hundes mit dem
Ziel, für die möglichen Begleithundeprüfungen einen angemessenen Stand
an Gehorsam zu erreichen, da der Hund dabei - wie in allen anderen
Hundesportarten auch - ein gutes Maß an Unterordnung besitzen muss. Wie
bei allen Sparten sind der Prüfungsablauf und die vorgeschriebenen Übungen
der Begleithundeprüfungen in der Österr. Prüfungsordnung (ÖPO) durch
den Österr. Kynologenverband festgelegt. Die einzelnen Übungen in den
jeweiligen Prüfungsstufen unterscheiden sich deutlich in ihrem
Schwierigkeitsgrad, sodass einige der höheren Stufen für Kursanfänger
noch nicht geeignet sind, auch um den Hund nicht zu überfordern. Für den
Hund sind unter Einsatz der geeigneten Motivation ein schrittweiser Aufbau
in der Unterordnung und die Zerlegung der jeweiligen Übungen in einzelne
Lernschritte von großer Wichtigkeit und bilden bei richtiger Ausbildung
eine solide Grundlage, auf der schließlich weiter gearbeitet werden kann. Für
eine erfolgreiche Ausbildung ist es notwendig, regelmäßig kurze
Einheiten mit dem Hund zu üben: wenige, einzelne Übungen geben dem Hund
die Zeit, die er zum Lernen braucht; das komplette Programm würde den
Hund überfordern oder auch frustrieren. Jedes Training ist immer mit
einem positiven Abschluss zu beenden. Ein übertriebener Ehrgeiz ist hier
völlig fehl am Platz, im Gegensatz dazu ist beim Üben der permanente
Einsatz von Lob, Futter und Spiel als Motivation und Verstärkung des gewünschten
Verhaltens unbedingt anzuwenden!
|
|
Unter Unterordnung versteht man Gehorsamkeit des Hundes seinem Hundeführer gegenüber in allen Situationen. Die Unterordnung der Rettungshunde unterscheidet sich kaum von der Gebrauchshundeausbildung und setzt sich wie folgt zusammen:
Während der Unterordnung und des Ablegens wird der Hund durch Abgabe von zwei Schüssen abgelenkt und muss sich dabei als absolut schussfest erweisen. Er darf auf keinen Fall weglaufen bzw. Panik bekommen.
|
|
Die
möglichen Begleithundeprüfungen (BgH) im kurzen Überblick: Laut
ÖPO ist jeder Hund zu Beginn der Prüfung (auch in allen anderen Sparten)
einer Unbefangenheitsprobe zu unterziehen. Hunde, die diese nicht
bestehen, können an der Prüfung nicht teilnehmen. Prüfungsstufen
für Anfänger: BgH
A
(alle Übungen an der Leine): Gehen,
Wendungen und verschiedene Gangarten, Sitzen, Liegen und Stehen auf
Kommando, durchqueren bzw. Anhalten in einer Menschengruppe mit Hund
Alleinlassen des angehängten Hundes BgH
1
(Übungen mit und ohne Leine): Fußarbeit,
Wendungen, Gangarten und Menschengruppe an der Leine, Fußarbeit,
Wendungen und verschiedene Gangarten ohne Leine, Absetzen und Ablegen mit
Rufen ohne Leine, Ablegen ohne Leine während ein zweiter Hund arbeitet
|
|
Prüfungsstufen
für Fortgeschrittene: BgH
2
(Übungen mit und ohne Leine): Alle
Übungen der BgH 1 sowie zusätzlich, Menschengruppe ohne Leine, Bringen
eines Apportierholzes, Voransenden des Hundes mit Ablegen auf Distanz BgH
3 (alle
Übungen ohne Leine): Reihenfolge
der Übungen wird gelost! Alle Übungen ohne Leine der BgH 2 sowie zusätzlich
Abstellen aus dem Schritt Bringen eines Apportierholzes über die Schrägwand Ob Anfänger oder Fortgeschrittener, wir würden uns über eine Teilnahme bei uns sehr freuen!
|